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Autonomer Reinigungsroboter im Falke-Praxiseinsatz

Reinigungsrobotik: Was sie kostet – und wann sie sich rechnet

Erfahrungen aus realen Gewerbeobjekten: Welche Aufgaben sich automatisieren lassen, welche Kosten oft übersehen werden und warum das Betriebskonzept wichtiger ist als die Maschine allein.

Autor: Resul Özer, Geschäftsführer der Falke Facility Management GmbH. Er berichtet aus dem praktischen Einsatz von Reinigungsrobotik in betreuten Gewerbeobjekten. Mehr über Falke und die Geschäftsführung.

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Autonomer Reinigungsroboter im Falke-Praxiseinsatz
Eigene Aufnahme aus dem Robotik-Einsatz bei Falke Facility Management.
ISO 9001 & 14001 zertifiziertMeisterbetrieb seit 2009Robotik-Erfahrung im laufenden Betrieb

Welche Robotik passt zum Objekt?

Robotik in der Gebäudereinigung beginnt nicht erst bei großen Hallen. In kleineren Büros können kompakte Saugroboter die Trockenreinigung regelmäßig zugänglicher Teppich- und Hartböden übernehmen. In Einkaufszentren, Logistik- oder Industrieobjekten kommen größere Scheuersaugroboter für breite, zusammenhängende Hartbodenrouten infrage.

Wirtschaftlich wird der Einsatz dort, wo die Maschine zuverlässig laufen kann und die frei werdende Arbeitszeit tatsächlich neu geplant wird. Läuft der Roboter nur zusätzlich zum unveränderten Personaleinsatz, steigen die Kosten statt zu sinken.

Die Quadratmeterzahl allein entscheidet deshalb wenig. Wichtiger sind Bodenart, Möblierung, Zugänglichkeit, Betriebszeiten, Verschmutzung, Schwellen und die Häufigkeit der wiederkehrenden Bodenaufgabe. Sanitärbereiche, Randzonen, Treppen, punktuelle Verschmutzungen und Qualitätskontrollen bleiben beim Team.

Nicht der Roboter spart Geld. Ein sauber geplanter Ablauf spart Geld – mit Robotik als Werkzeug.

Welche Kosten in die Rechnung gehören

Der Kaufpreis oder die Leasingrate ist nur der erste Kostenblock. Für eine belastbare Betrachtung müssen Technik, laufender Betrieb und verbleibende Handarbeit gemeinsam kalkuliert werden.

  • Anschaffung, Miete oder Leasing einschließlich Software und Konnektivität
  • Kartierung, Inbetriebnahme und spätere Anpassungen der Fahrwege
  • Verbrauchsmittel, Wartung, Reparaturen und technische Verfügbarkeit
  • tägliche Betreuung für Befüllung, Entleerung, Reinigung, Laden und Störungen
  • verbleibende Handarbeit und Qualitätskontrolle

Verglichen werden müssen die heutigen Personalstunden für dieselbe Bodenaufgabe mit den Gesamtkosten aus Robotik und verbleibender manueller Arbeit. Als Einsparung zählen nur Stunden, die im Ablauf tatsächlich entfallen oder produktiv für andere Aufgaben eingesetzt werden. Weitere operative Hebel zeigt unser Ratgeber Reinigungskosten senken ohne Qualitätsverlust.

Autonomer Falke-Reinigungsroboter im laufenden Objekt
Im laufenden Objekt zählen sichere Fahrwege und ein klar definierter Einsatzbereich.
Bedienfeld eines autonomen Reinigungsroboters
Einrichtung, Tageskontrolle und Störungsmanagement gehören zum Betriebskonzept.

Eigene Aufnahmen aus dem laufenden Betrieb. Kundenname und Objektanschrift bleiben bewusst ungenannt.

Falke Wirtschaftlichkeitscheck

Was könnte Robotik in Ihrem Objekt entlasten?

Wählen Sie ein ähnliches Einsatzprofil und passen Sie die Werte an. Berechnet wird ausschließlich die betrachtete Bodenaufgabe – nicht der gesamte Reinigungsvertrag.

Einsatzprofil wählen

Regelmäßige Trockenreinigung auf frei zugänglichen Büroflächen. Feuchtreinigung, Sanitärbereiche und Detailarbeiten bleiben beim Team.
Tage
€/h
m²/h
%
Annahmen zu Leistung und Betreuung
Min.
m²/h

Die Beispielwerte enthalten anteilige Anschaffung und laufende Betriebskosten. Das genaue Modell, die erreichbare Abdeckung und die Kosten müssen am Objekt geprüft werden.

Geschätztes Einsparpotenzial pro Jahr

2.490 €
für die betrachtete Bodenaufgabe, sofern die entlastete Arbeitszeit tatsächlich neu geplant wird
Potenzial pro Monat208 €
Entlastete Arbeitszeit11 h/Monat
Kostenvorteil38 %
Roboterlaufzeit2,3 h/Tag
Heute manuell550 €
Roboter + verbleibende Handarbeit343 €
In diesem Beispiel deckt die Robotik ihre laufenden Kosten ab rund 37 % automatisierbarer Fläche.
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Aus der Praxis

Drei Projekte, ein lernendes Betriebskonzept

01

Lernphase im Gewerbeobjekt

Wechselnde Fahrwege, zeitweise blockierte Flächen und unklare tägliche Zuständigkeiten zeigten: Zuverlässige Technik allein genügt nicht. Start, Kontrolle und Störungsreaktion müssen fest in den Ablauf des Teams integriert sein.

02

Stabiles Center-Konzept

Im nächsten Objekt wurden breite Laufwege und planbare Zonen der Robotik zugeordnet. Randbereiche, Sanitärflächen, Rolltreppenumfeld und punktuelle Verschmutzungen blieben beim Team. Für Laden, Kontrolle und Dokumentation wurden klare Verantwortlichkeiten festgelegt.

03

Transfer in das nächste Center

Vor dem nächsten Rollout werden Fläche, Taktung, heutiger Zeitaufwand, Hindernisse und Qualitätsziel erfasst. Der Pilot startet mit Ausgangswerten und festem Prüftermin. Erst die gemessenen Betriebsdaten entscheiden über die Ausweitung.

Welche Robotik passt zu Ihrem Objekt?

Wir prüfen die automatisierbare Bodenaufgabe, die verbleibenden Kosten und den geeigneten Betriebsablauf. Sie erhalten eine klare Empfehlung – auch gegen Robotik, wenn die Voraussetzungen nicht passen.

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Resul Özer

Resul Özer ist Geschäftsführer der Falke Facility Management GmbH. Er berichtet aus der Praxis über Gebäudereinigung, Facility Management und den wirtschaftlichen Einsatz von Reinigungsrobotik in Gewerbeobjekten.

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